Wer waren die Kreuzritter? – Erklärung

Kreuzritter entstanden als der Papst Jesus Christus zum obersten Lehnsherren machte und die Menschen zu einem Kreuzzug aufrief. Da die Menschen damals sehr gläubig waren und Jesus ihnen als Vorbild diente, war es auch keine Schande für Adelige mehr sich gemeinsam mit Rittern oder Bauern für eine Sache zu kämpfen.

Kämpfende Mönche

Geistliche und vor allem christliche Ritter wurden zu dieser Zeit immer häufiger. Sie legten, so wie normale Mönche, ein Gelübde ab und waren verpflichtet, sich daran zu halten. Ebenso wie ein normaler Mönch nahm er die Mönchstugenden an. Diese bestehen aus Armut, Keuschheit und Gehorsam. Am Anfang waren die Mönche an den Kriegsstellen um Kranke und Verwundete zu versorgen und wieder gesund zupflegen. Jedoch beteiligten sie sich mit der Zeit immer mehr an den Kriegsgeschehnissen und wurden damit zu kämpfenden Mönchen.

Die Drei Orden der Kreuzritter

In der Zeit der Kreuzzüge bildeten sich drei verschiedene gläubige Ritterorden: die Johanniter, die Templer und der Deutsche Orden. An den unterschiedlich farbigen Kreuzen, die auf ihrem Wappen und auf ihrer Brust waren, konnte man die verschiedenen Orden auseinanderhalten.

Die Johanniter

1070 wurde der Orden der Johanniter gegründet. Sie waren die Ersten, die ein Krankenhaus in Jerusalem eröffneten. Frauen waren in diesem Orden erlaubt, in den Krankenhäusern zu arbeiten. Als Erkennungszeichen trugen sie ein weißes Kreuz auf einem schwarzen Hintergrund. Über die Jahre hinweg entwickelten sich die Johanniter von einem religiösen z. militärischen Orden. Im Jahr 1306 wurde die Insel Rhodos zu ihrem Hauptquartier. Später wechselten sie auf die Insel Malta und wurden seitdem auch als „Ritter von Malta“ bezeichnet.

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Der Deutsche Ritterorden

Dieser Orden wurde 1190 in Akkon gegründet. Dort was es zunächst ein religiöser Orden. Seit 1198 waren sie jedoch auch als ritterliche Gemeinschaft tätig und boten Schutz für die Pilger, welche im das Heiligen Land zogen. Auch sie gründeten ein Krankenhaus in Jerusalem. Dieses benannte der Papst im Jahr 1191 als „Krankenhaus der Heiligen Maria der deutschen zu Jerusalem“. Im selben Jahr wurde der Orden militärisch und nannte sich, da die meisten Ritter des Ordens deutscher Herkunft waren, „Der Deutsche Ritterorden“. Als Erkennungszeichen trugen sie ein schwarzes Kreuz auf weißem Untergrund.

Die Templer

Die Templer, auch Tempelritter genannt, wurden 1118 gegründet. Sie waren die Ersten, welche das Rittertum und Mönche vereinte. Diese zwei Stände waren bis dahin streng voneinander getrennt. Als Erkennungszeichen trugen sie einen weißen Waffenrock, auf welchen ein rotes Kreuz war.

Autor(in) des Artikels:

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Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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