Werkstattfertigung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist eine Werkstattfertigung?

Eine Werkstattfertigung stellt im Allgemeinen eine Art dar, wie eine Fertigung organisiert werden kann. Diese gehört zum Bereich der Fertigungsplanung und -steuerung und ist ein Fertigungstyp, bei dem die Strukturierung nach Bereichen erfolgt, welche nach ihrer Tätigkeit kategorisiert sind. Die Einteilung steht nicht in Abhängigkeit der Produkte oder an welcher Stelle bei Herstellung die Tätigkeit benötigt wird. Werkstattprinzip, Werkstattproduktion sowie Werkstattfertigung sind Begriffe, die verwendet werden können.

Sonstiges Wissenswertes

Vor allem Unternehmen, welche Kleinserienfertigungen oder einzelne Fertigungen produzieren nutzen die Werkstattfertigung.

Sie ist ein sehr flexibler Fertigungstyp, allerdings unter der Prämisse, dass effektive Universalmaschinen und qualifizierte Mitarbeiter eingesetzt werden.

Zu erwähnen ist außerdem, dass bei der Werkstattfertigung Produktionen stattfinden können, die individuell auf einen Kunden angepasst sind (Kleinserienfertigung). So wird das Produkt nach persönlichen Wünschen des Kunden hergestellt. Folglich differenziert man an dieser Stelle zwischen einer kundenindividuellen Fertigung, oder auch Einzelfertigung und einer standardisierten Fertigung. Hier wird allerdings ein hohes Maß an Flexibilität vorausgesetzt.

Die Werkstattfertigung in der Praxis

In der Werkstatt 1 wird in einer Firma für Möbel Regalbretter zugeschnitten, welche dann in der 2. Werkstatt, der Bohrerei mit Löchern versehen werden. An dritter Stelle werden die Bretter lackiert, was in der 3. Werkstatt (Lackiererei) passiert.

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