Wie geht das Bluesschema in E-Dur? – Aufklärung

Historische Entwicklung des Blues

Das typische Bluesschema, das Musikern aus der ganzen Welt geläufig ist besteht aus zwölf Takten. Es hat sich aus seinem afrikanischen Ursprung in den großen und urbanen Städten weiterentwickelt. In seiner einfachsten Form kommt er mit drei Akkorden aus, die einen große Spielraum zum individuellen Interpretieren und Variieren bieten.

Wie sieht das Bluesschema konkret aus?

Das Bluesschema besteht nämlich aus Tonika, Subdominante und Dominante. Es ist sehr variantenreich und recht einprägsam. Eine Besonderheit des Blues ist, dass er zwei oder drei tonartfremde Töne beinhaltet. Die so gebildeten Dissonanzen verleihen den Blues seinen unverwechselbaren Klang.

Bei dem Bilden des Bluesschema müssen Sie folgendes beachten

Die Tonika stellt die 1. Stufe, die Subdominante die 4. Stufe und die Dominante die 5. Stufe dar. Bei der E-Dur wäre die Tonika E, die Subdominante A und die Dominante H.
Das E-Dur Bluesschema ist das E-Dur Blues Schema besteht aus den Tönen E, G, A, H und D. Diese Töne werden auf zwölf Takte oder drei mal vier Takte aufgeteilt. Die erste Zeile des Liedes ist vier Takte lang und wird in den kommenden vier Takten wiederholt. Das Bluesschema baut auf den Akkordfolgen der 1. Stufe(Tonika), der 4. Stufe(Subdominante), sowie der 5. Stufe(Subdominante) auf. Dieses Schmema wurde immer wieder modifiziert und erweitert. Für den Aufbau eines wohl klingenden Bluesschemas gelten eher Prinzipien als starre Regeln. Der persönlichen Erfahrung und dem Wissen entsprechend kann man mehr oder weniger komplexe Akkorde in das Schema einbauen und so eine unverwechselbare Komposition kreieren.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here