Wie reagieren Bariumhydroxid und Schwefelsäure?

Was ist Bariumhydroxid?

Zunächst wollen wir einmal klären was Bariumhydroxid eigentlich ist.
Kurz gesagt ist es eine wässerige Lösung, man kann aber hier eher von einer Base sprechen. Darüber hinaus kann man auch noch sagen, dass es vom Erdalkalimetall Barium stammt und genauer gesagt das Hydroxid davon ist. Es trägt die chemische Formel Ba(OH)2.

Zudem kann man über die Eigenschaften von Bariumhydroxid sagen, dass es aus festen sowie farblosen Kristallen besteht. Auch zu erwähnen ist, dass es polymorph ist.

Verwendung findet das Bariumhydroxid vor allem in der Glas- sowie Keramikherstellung beziehungsweise -verarbeitung. Ferner kann es als Wasserenthärter sowie auch als Wärmespeicher verwendet werden. Aber auch gewisse Substanzen kann es Nachweisen, wie zum Beispiel Kohlenstoffdioxid.

Was ist Schwefelsäure?

Schwefelsäure, welches die chemische Formel H2SO4 trägt, ist eine chemische Verbindung der Salze Hydrogensulfat und Sulfat. Die Flüssigkeit ist farblos sowie ölig, viskose und hygroskopisch. Darüber hinaus kann gesagt werden, dass diese Flüssigkeit extrem ätzend ist. Dies liegt vor allem daran, dass Schwefelsäure einer der stärksten Säuren überhaupt ist.

Zudem sollte erwähnt werden, dass Schwefelsäure der meistproduzierte chemische Grundstoff ist. So wurden zum Beispiel im Jahr 1993 über 135 Millionen Tonnen der Flüssigkeit produziert.

Dies mag daran liegen, dass Schwefelsäure vor allem in der Volldüngerproduktion eingesetzt wird. Aber auch für die Herstellung anderer Mineralsäuren, wie zum Beispiel der Phosphorsäure, wir diese Flüssigkeit benötigt.

Reaktionen

Bariumhydroxid kann man lediglich Neutralisieren, in dem man Wasser und Bariumsulfat hinzugibt.

Schwefelsäure ist, wie bereits erwähnt, sehr ätzend und kann daher mit vielen Substanzen reagieren, jedoch oftmals zum Nachteil der jeweils anderen Substanz.

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