Wie Sie Spam-Mails erkennen

Heutzutage werden täglich Millionen von Spam-Mails versendet. Wie Sie diese erkennen zeigen wir Ihnen in folgendem Praxistipp.

So erkennen Sie Spam-Mails

Spam-Mails sind unerwünschte, massenhaft versendete E-Mails, welche oftmals Schadsoftware oder irreführende Angebote beinhalten. Achten Sie deshalb immer auf folgende Eigenschaften von E-Mails:

Sprache: Sollten Sie eine fremdsprachige Mail erhalten, jedoch keine ausländische Korrespondenz pflegen, so ist dies ein erstes Anzeichen für Spam. Oftmals werden solche auch sehr schlecht in das Deutsche transferiert und dies sollte Sie ebenfalls stutzig machen. Löschen Sie betreffende Mail am besten sofort aus Ihrem E-Mail-Konto.
Inhalt: Häufig beinhalteten solche Mails verlockende Angebote („Sie haben im Lotto gewonnen“ oder „Sie haben ein Auto gewonnen“). Selbst wenn Ihr Nachname genannt wird, ist dies keine Garantie für die Echtheit dieser Aussage. Überprüfen Sie zunächst, ob der Absender seriös ist, bevor Sie solche Nachrichten öffnen.

Anhang: Öffnen Sie niemals den Anhang einer dubiosen Mail. Oftmals sind diese Anhänge im PDF oder sogar EXE-Format. Der eigentliche Virus befindet sich nicht in dieser, sondern in der Struktur des Anhangs. Die Malware gelangt so ohne weiteres auf Ihren Rechner und kann dort (meist) unbemerkt agieren.

Links: Ebenso wie mit Anhängen verhält es sich auch mit Links. Öffnen Sie einen solchen unter keinen Umständen, da das Ziel dieses Links oftmals virenverseucht ist. Wie bei Dateien gelangt der Virus auch hier im Hintergrund auf Ihr System.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob eine Nachricht nun seriös ist oder nicht, können Sie mit Hilfe von Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, ganz einfach heraus finden, ob diese es sind. Sollten Sie keine Informationen über den Versender finden, können Sie sich meistens sicher sein, dass dieser Mailinhalt betrügerisch ist.
Grundlegend sollten Sie jegliche dubiose Mail direkt löschen, um einer etwaigen Bedrohung zuvorzukommen.

Beispiel für eine Spam-Mail

Im folgenden Beispiel wird Ihnen ein Überblick über mögliche Betrugsversuche gegeben.

Der Absender verwendet eine kryptische Mail-Adresse wie „xyz4278@gmail.com“ oder „fkjh6@web.de“. Dies weist eindeutig auf generierte Mail-Adressen hin und sollte eine erste Warnung für Sie bedeuten. Im besten Fall ignorieren Sie solche Mails von vornherein.
Oftmals ist der Inhalt mehr oder weniger seriös geschrieben, sodass das Opfer sich zunächst nicht bedroht fühlt. Eine Mahnung auf Grund einer versäumten Zahlungsaufforderung macht erzeugt zunächst Angst. Lesen Sie sich deshalb den Inhalt exakt durch und schauen Sie in Ihren Unterlagen, ob Sie wirklich noch eine offene Zahlung begleichen müssen.

Wahrscheinlich sind Sie nicht einmal Kunde des Unternehmens und haben somit keine Verbindlichkeiten gegenüber diesem.
Noch bedrohlicher als ein gefälschter Inhalt sind die Anhänge, welche mit Spam-Mails versenden werden.

Sollten Sie dazu aufgefordert werden eine etwaige Datei zu öffnen, sollte dies ein weiteres Warnsignal für Sie sein. Öffnen Sie niemals Dateien aus Ihnen unbekannten Quellen. Vor allem .exe und .pdf Dateien können viel Schaden anrichten, ohne das Sie dies bemerken könnten. Auch hier gilt es, die besagte Mail direkt aus Ihrem Postfach zu löschen.
Alle Anbieter offerieren einen eigenen Spam-Filter, der in seiner Güte stark variiert. So filtern manche Anbieter grundsätzlich alle Mails aus unbekannten Quellen heraus, während andere nur oberflächlich aussortieren.

Dies kann seine Vor- und Nachteile haben, da somit entweder alle dubiosen Mails von vornherein ausgefiltert werden, Nachrichten von Freunden, welche nicht in Ihrer Kontaktliste sind, werden aber ebenso abgewiesen.

Renommierte Anbieter können dieses Problem heutzutage größtenteils umgehen, dies ist jedoch keine Gewährleistung dafür, dass nicht doch einmal eine gewollte Mail nicht ankommt oder eben eine Spam-Mail in Ihrem Postfach landet.

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