Willkürliche Stichprobe in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Grundlagen der Willkürlichen Stichprobe

Eine willkürliche Stichprobe ist eine besonders simple und einfache Form der Befragung. Dabei werden Verwandte, Freunde, Bekannte oder Passanten in der Fußgängerzone befragt. Deshalb spricht man im Englischen auch von „convencience sample“.
Die Aufnahme in die Stichprobe erfolgt dabei dem Ermessen des Durchführenden und keinem ausgearbeiteten Stichprobenplan.

Dies führt zu einer Verzerrung der Stichprobe, was sie nicht repräsentativ macht. Schließlich stellen die Befragten keinen ausgewählten Querschnitt der Grundgesamtheit dar. So ähnelt der Freundes- und Bekanntenkreis ggf. dem Interviewer hinsichtlich des sozialen Hintergrunds oder der politischen Ansichten.
Das macht die willkürliche Auswahl für fundierte Untersuchungen bzw. belastbarer Ergebnisse unbrauchbar. Auf der anderen Seite profitiert man von einem schnellen und unkomplizierten Verfahren, das erste Tendenzen und Prognosen ermöglicht.

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.
Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de
Geschäftsführer der Immocado UG (haftungsbeschränkt)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here