Wo ist der Unterschied zwischen Boule und Boccia? – Aufklärung

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Boule ist die Kurzbezeichnung der Sportart Boule Lyonnaise (französisch „boule“ = Kugel, Ball). Fehlerhafterweise verwendet man den Begriff im deutschsprachigen Gebrauch als Sammelbegriff für alle Kugelsportarten. Doch Unterschiede machen sich, wie überall, auch hier bemerkbar. So kann Boule wahlweise auf jedem Untergrund gespielt werden, egal ob ebenerdig, gerillt oder anderweitig präpariert.

Boccia hingegen erfordert strikt einen Sandboden. Auch das Material der Kugeln ist abweichend voneinander: Boule-Kugeln bestehen grundsätzlich immer aus Metall, während Boccia-Bälle aus Kunststoff gefertigt sind und somit kleiner und auch wesentlich leichter sind. Jedoch können sie eine metallerne Optik aufweisen. Die Spielregeln sind ebenso different, schließlich gibt es im Boule mehr als doppelt so viele (48) als im Boccia (20).

Was natürlich auch bereits bei den Begriffen selbst auffällt ist, dass Boule lediglich ein französischer, und Boccia ein italienischer Begriff ist. Viele sehen diese Tatsache als einzigen Unterschied zwischen den beiden Sportarten, da Boule, wie bereits erwähnt, oft als Sammelbegriff angewandt wird. Worin sich die beiden Sportarten aber auch noch unterscheiden ist, dass Boccia zur Urlaubszeit viel gefragter und attraktiver ist.

Es wird üblicherweise nur Outdoor gespielt, während Boule auch schlechtwetter- und somit hallentauglich ist, da es ja auf unterschiedlichsten Untergründen gespielt werden kann. Auch das Publikum ist ein völlig anderes: die meisten Jungen beginnen mit Boccia, weil sie es im Urlaub am Strand zum ersten mal sehen. Boule hingegen wird, aufgrund der oft erschwerten Spielerbedingungen, eher von Fortgeschrittenen gespielt, und somit von überwiegend älterem Publikum.

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