Wo kommt der Weichspüler rein in der Waschmaschine? Aufklärung

Wo kommt der Weichspüler rein in der Waschmaschine

Weshalb wird Weichspüler eigentlich verwendet?

Mithilfe von Weichspülern soll beim Wäschewaschen eine weichere Stoffqualität erzielt werden. Somit ist die Verwendung nicht unbedingt notwendig, sondern stellt eine Ergänzung zum Waschpulver dar. Für Weichspülmittel ist eine dickflüssige Konsistenz charakteristisch.

Durch Weichspüler werden die Stoffasern geglättet, was zu einem verbesserten Aussehen der Kleider beitragen kann. Nach dem Trocknen fühlt sich das Material weicher an, je nach Weichspülersorte wirken die Farben anschließend intensiver. Vielfach beinhalten Weichspüler duftende Substanzen als Zusatz. Darüber hinaus soll eine elektrische Aufladung von Kunstfasern mithilfe von Weichspülern unterbunden, zumindest aber verringert werden.

Hinweis: Aufgrund der verschiedenen Wirkstoffe sollten Allergiker genau darauf achten, ob und welcher Weichspüler für sie unbedenklich ist. Inzwischen sind auch vegane beziehungsweise 100 % biologisch abbaubare Varianten im Fachhandel erhältlich. Grundsätzlich müssen Weichspüler festgelegten Normen entsprechen, um für den Verkauf zugelassen zu werden. Ziel ist es, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Darüber hinaus soll das Risiko von allergischen Reaktionen bei Konsumenten verringert werden.

Wo kommt der Weichspüler rein in der Waschmaschine?

Moderne Waschmaschinen verfügen über unterschiedliche Funktionen und Einstellungen. Für den Verbraucher erscheint dies oft unübersichtlich. Auch die Frage, welches Fach für den Weichspüler vorgesehen ist, muss in dem Zusammenhang geklärt werden.

Eine Waschmaschine verfügt über insgesamt drei Fächer. Häufig werden sie mit den Ziffern I, II und III nummeriert. Bei einigen Modellen von Waschmaschinen ist das Weichspülerfach mit einer eingeprägten Blume versehen, üblicherweise befindet sich das Fach für den Weichspüler an zweiter Stelle. Zum Einfüllen wird der Verschluss von der Weichspülerflasche benutzt. Für eine richtige Dosierung empfiehlt sich ein Blick auf die Mengenangaben.

Den Weichspüler ins dafür vorgesehene Fach zu füllen, ist nicht nur sinnvoll, sondern für eine gute Wäschequalität sogar erforderlich. Würde hinsichtlich Waschmittel und Waschmaschinenfach beliebig vorgegangen werden, so hätte dies negative Auswirkungen auf die Kleider. Das Verwechseln von Waschpulver- und Weichspülfächern hinterlässt eine dünne Schicht Weichspüler auf den Stoffen. Einerseits verschlechtert es den Tragekomfort, andererseits sieht die Kleidung durch die Weichspülerschicht nicht ansehnlich aus. In solchen Fällen wird die Garderobe ein zweites Mal in der Maschine gereinigt. Der Weichspüler sollte dann weggelassen und durch etwas mehr Pulver ersetzt werden. Zudem ist die Temperatur auf der Skala etwas höher einzustellen.

Hinweis: Ein Weichspüler eignet sich nicht für alle Kleidungsstücke. Zum Beispiel sollte Garderobe aus atmungsaktivem Material nicht mit Weichspülern bearbeitet werden. Dasselbe gilt für empfindliche Stoffe wie Seide oder Wolle. Durch den Weichspüler können die Fasern in Mitleidenschaft gezogen werden, was sich an der Qualität bemerkbar macht. Der Stoff von Funktionskleidung würde von Weichspülern verklebt werden, dadurch verliert er seine atmungsaktive Wirkung. Deshalb sollte der Verbraucher vor dem Wäsche immer nachprüfen, welche Stücke Weichspüler überhaupt vertragen.

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