Wo sind Magnete im Haushalt? – Beispiele

Wo sind Magnete im Haushalt

Die meisten Wohnungen sind mit mehreren kleinen Magneten ausgestattet. Doch die Wenigsten wissen, wo genau sich diese befinden. Magnete sind Körper, die durch ihre Eigenschaften andere Körper magnetisch anziehen oder abstoßen. Meist sind es Metalle oder spezielle Minerale, welche diese Eigenschaften besitzen. Angefangen bei den Dingen, die man kennt, stecken sie in Magnetbuchstaben für Clipboards, in Haftis für Kühlschränke und kleinen Zahlen für Kindertafeln.

Mit ihnen werden Notizzettel befestigt, Erinnerungen erstellt und Kinder lernen Buchstaben wie auch Zahlen kennen. Die meisten wissen auch, dass ein Magnet in einem Kompass steckt. Personen die gerne wandern, bergsteigen oder heranwachsende Pfadfinder werden sicher einen Wegweiser daheim haben. Die darin befindliche Magnetnadel orientiert sich am Erdmagnetfeld und zeigt klar den Nord- und Südpol an. Doch wo findet man sonst noch Magnete in einem gewöhnlichen Haushalt? Wir verraten es Ihnen.

Versteckte Magnete im Haushalt

Ein schönes Beispiel für versteckte Magnete sind die, die sich in Lautsprecherboxen befinden. Dabei handelt es sich sogar um relativ starke Magnete. Vielleicht hat der ein oder andere schon einmal gemerkt, dass Lautsprecherboxen die nah an einem Fernseher stehen zu Bildstörungen führen können. Grund dafür sind die Magnetspulen, die Magnetfelder erzeugen.

Die Magnete sind dafür zuständig die Spulen im Takt der Musik schwingen zu lassen. Dabei erzeugen auch die Spulen ein Magnetfeld, wenn Strom durch sie hindurchfließt. Diese Felder können die Bildübertragung Beines Fernsehers stören. Es kommt zum typischen Flimmern oder Bildausfällen. Hierbei kommen sowohl Permanentmagnet als auch Elektromagnete zum Einsatz.

Ein permanenter Magnet besitzt eine dauerhafte magnetische Spannung. Ein Elektromagnet, wie er in der Magnetspule von Lautsprecherboxen vorkommt, kann mittels Stromfluss an- und ausgeschaltet werden. Im Haushalt gibt es beide Magnetarten noch in vielen weiteren Geräten. Jeder Elektromotor enthält Magnete. DVD- und Blue-ray-Player, alte Videorekorder, CD-Player, Mixer, Küchenmaschinen und Mikrowellen. Sie alle beherbergen kleine oder größere Magnete.

Zu guter Letzt steckt auch in jedem Kabel, durch welches gerade elektrischer Strom fließt, Magnetismus. Auch hier sorgen spezielle Metalle in Kombination mit Strom für Magnetismus. Ein spezieller Sensor für Magnete kann dadurch auch helfen, in der Wand befindliche Stromleitungen zu finden.

Wie Magnete in Haushaltsgeräten arbeiten

Der Elektromotor in Haushaltsgeräten arbeitet mit permanenten und Elektromagneten. Er wandelt elektrische in mechanische Energie um. Fließt elektrischer Strom durch den Elektromagneten, wird dieser aktiv und erzeugt ein Magnetfeld. Dieses Feld liegt wiederum im Magnetfeld eines Permanentmagneten. Physikalische Kräfte versetzen den Elektromagneten in Bewegung. Diese Bewegungsenergie wird in den entsprechenden Geräten genutzt. Eine CD, DVD, Videospule oder ein Mixer können sich drehen und so ihren Dienst verrichten.

Ein besonderes Gerät mit verstecktem Magneten ist die Festplatte in einem Computer. Auch hier sorgt ein kleiner Elektromotor für die Bewegung der Speicherplatte. Es wird eine magnetisierbare Schicht erzeugt. Dieses Feld erzeugt und speichert Daten als Abfolge von Süd- und Nordpolen. Diese lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausgelesen werden und sogar überschrieben werden.

Man spricht hier auch von “digitaler Magnetspeichertechnik”. Eine ähnliche Art des magnetischen Speicherns war aber schon lange vorher bekannt. Die analoge Informationsspeicherung wurde und wird bei Tonbändern, dem Kassetten und Videokassetten genutzt.

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