WordPress: Alle Plugins auf einmal deaktivieren – Tipps

Oft wird vor allem bei Problemen mit WordPress wie zum Beispiel beim Fehler 500 empfohlen alle Plugins gleichzeitig zu deaktivieren und danach ein Plugin nach dem anderen wieder anzuschalten. Was dabei allerdings vorkommen kann ist, dass man zum Beispiel gar nicht mehr in den Admin Bereich kommt, weil man sich nicht einloggen kann und die Seite allgemein nicht mehr erreichbar ist. So kann man die Plugins natürlich auch nicht über den Admin-Bereich deaktivieren. Wenn ihr schon einmal einfach eine weiße Seite zu sehen bekommen habt, dann wisst ihr, worüber wir reden. In diesem Artikel zeigen wir euch mehrere Möglichkeiten wie ihr eure Plugins alle auf einmal deaktivieren könnt ohne euch im Admin Panel einzuloggen.

Es gibt 2 Möglichkeiten um das zu tun, wobei für die eine Methode der FTP Zugang und für die andere Methode der phpMyAdmin Zugang notwendig ist.

Deaktivierung aller Plugins über FTP

Für diese Methode benötigt ihr einen FTP Klienten oder den File Manager von eurem Webhoster. Navigiert dazu in den /wp-content“ Ordner. In diesem Ordner befindet sich der Ordner mit dem Namen „plugins“. Nun müsst ihr den Namen dieses Ordners einfach umbenennen wie zum Beispiel in „plugins.deakt“. Sobald das getan wurde sind alle Plugins sofort deaktiviert.

Sollte das vorhandene Problem wegen einem Plugin entstanden sein, dann sollte es nun möglich sein sich im Ordner /wp-admin/ wieder einzuloggen. Sobald das wieder möglich ist könnt ihr wieder per FTP in den Ordner /wp-content/ und euren umbenannten Plugins-Ordner wieder in /plugins/ umbenennen. Nun kann man jedes Plugin nach und nach aktivieren und schauen, welches Plugin für die Probleme verantwortlich ist.

Deaktivierung aller Plugins mit Hilfe von phpMyAdmin

Die Methode mit Hilfe eines FTP Klienten ist auf jeden Fall die einfachste Methode. Dennoch kann man alle Plugins auch mit Hilfe von phpMyAdmin deaktivieren. Wenn ihr gar nicht wisst, wie ihr phpMyAdmin erreicht oder verwendet, dann wird die Methode per FTP empfohlen.

Zunächst einmal muss man in der WordPress Datenbank die Tabelle wp_options öffnen. Nun sollte man die Zeile mit dem Titel “active_plugins” suchen. Sobald man die Zeile gefunden hat muss man den Wert dieser Zeile durch folgenden Code erstetzen: a:0:{}

Wir hoffen, dass wir euch helfen konnten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere