Zufallsstichproben in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Grundlagen der Zufallsstichproben

Werden aus der Grundgesamtheit eine zufällig bestimmte Anzahl von Objekten, Stücken, Personen etc. ausgewählt, so spricht man von einer einfachen Zufallsstichprobe.

Dies wird anhand eines Beispiels erläutert:

Für eine Kundenumfrage werden in einem Unternehmen die Namen der 100 Kunden auf einen Zettel geschrieben und in eine Box gelegt. Der Marketingleiter zieht nun mit verbundenen Augen zufällig 10 dieser Zettel. Diese stellen die Zufallsstichprobe dar. Dabei hat jeder Kunde die gleiche Wahrscheinlichkeit, in die Stichprobe aufgenommen zu werden.
Weiterhin ist die Zufallsstichprobe mit oder ohne Zurücklegen bzw. Wiederholungen möglich.

In unserem Beispiel handelt es sich, um eine Zufallsstichprobe ohne Zurücklege, da sonst ein Kunde doppelt gezogen werden könnte und dies die Befragung beeinflussen würde.
Zudem wird bei einer größeren Grundgesamtheit ein Zufallsgenerator oder eine Zufallszahlentabelle verwendet, da das Aufschreiben und Ziehen der Namen einen zu großen Aufwand in Anspruch nehmen würde.

Damit jedes Element die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt, in die Stichprobe zu gelangen, ist eine Aufstellung sämtlicher Elemente notwendig. Jedoch ist das in der Praxis oftmals unmöglich, da nicht es beispielsweise keine Aufstellung aller Fahrradfahrer existiert.
Bei Unternehmen ist dies aber durchaus möglich, da Kunden, Produkte etc. in Datenbanken geführt sind und somit als Grundgesamtheit genutzt werden können.

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