Zwischenergebniseliminierung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Die Zwischenergebniseliminierung wird beim Konzernabschluss vorgenommen. § 297 Abs. 3 HGB fordert, dass die Konzernbilanz so aufzustellen ist, als ob die einbezogenen Unternehmen ein einziges Unternehmen darstellen. Daher sind Doppelbetrachtungen zu vermeiden, was dazu führt, das Gewinne und Verluste aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr der einbezogenen Unternehmen bereinigt werden müssen.

Beispiel

Konzernunternehmen „Muster“ liefert Konzernunternehmen „Beispiel“ ein Fahrzeug zum Wert von 20.000. Euro. „Muster“ hat bei diesem Preis einen Gewinn von 5.000 Euro erzielt. „Beispiel“ schreibt das Fahrzeug über fünf Jahre mit jeweils 4.000 Euro ab. (20.000/5 = 4.000 Euro)

Für die Konsolidierung zur Konzernbilanz ist der Zwischengewinn zu eliminieren und die Abschreibung zu korrigieren, denn aus Konzernsicht ist keine Gewinn entstanden, da die Maschine innerhalb des Konzerns blieb.

Die Korrekturbuchungen beziehen sich also auf die Gewinneliminierung und eine um diesen Gewinn bereinigte neue Berechnung der Abschreibung, die dann nur mit 3.000 Euro (15.000/5 = 3.000 Euro) jährlich berücksichtigt werden darf.

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