Die Figur des Friedrich Johann Franz Woyzeck entstammt dem gleichnamigen Drama „Woyzeck“ des deutschen Dichters Georg Büchner, welches die unglückliche Liebesgeschichte des einfachen Soldaten zu seiner untreuen Freundin Marie thematisiert.

Die Arbeit

Gemeinsam mit seinem bestem Freund Andres dient der Protagonist Franz Woyzeck auf niedrigster Rangstufe dem Militär. Der 30-Jährige unterzieht sich einem Versuch, bei dem er um sein Gehalt aufzubessern für einen bestimmten Zeitraum nur Erbsen isst. Auch wenn dieses Experiment Woyzeck sehr zusetzt, ist er doch froh darüber, für seine Freundin Marie und ihren gemeinsamen Sohn Christian auf diese Art etwas dazuzuverdienen. Seiner kleinen Familie kann er nur das Armenhaus der Stadt bezahlen, wo auf die junge Frau und das uneheliche Kind herabgesehen wird. Zu Woyzecks Aufgaben gehört es außerdem, den Hauptmann zu rasieren, der ihn während dieser Arbeit verspottet.

Die untreue Freundin Marie

Woyzeck ist eifersüchtig und hat Angst, dass seine schöne Freundin Marie ihn betrügen könnte. Dieser Verdacht bestätigt sich, als Woyzeck erfährt, dass Marie ihn mit dem Tambourmajor betrogen hat. Dieser hat einen militärisch höheren Rang als Woyzeck und verführt Marie durch sein attraktives Äußeres und Geschenke, die Woyzeck sich nicht leisten kann.
Dies erweckt in Woyzecks Geist drängende Stimmen, die ihn dazu auffordern, Marie für ihre Untreue zu ermorden.
Der junge Soldat kauft sich ein Messer und ersticht Marie. Anschließend wirft er sie in den Teich. Sein Messer vergisst er zunächst, lässt es später aber noch verschwinden.

Insgesamt kann Woyzeck als arm, psychisch labil und sehr misstrauisch und eifersüchtig beschrieben werden. Als er sein Misstrauen bestätigt sieht, verliert er die Kontrolle.

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