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Warum hat Stefan Raab aufgehört? – Aufklärung

Warum hat Stefan Raab aufgehört

Als einer der bekanntesten und beliebtesten Entertainer Deutschlands verließ Stefan Raab im Dezember 2015 die Fernsehbühne und beendete seine Karriere vor der Kamera. Viele seiner Fans fragen sich noch heute, warum er im Alter von gerade einmal 49 Jahren das Handtuch schmiss und sich aus der Öffentlichkeit zurückzog.

Als einer der bekanntesten und beliebtesten Entertainer Deutschlands verließ Stefan Raab im Dezember 2015 die Fernsehbühne und beendete seine Karriere vor der Kamera. Viele seiner Fans fragen sich noch heute, warum er im Alter von gerade einmal 49 Jahren das Handtuch schmiss und sich aus der Öffentlichkeit zurückzog.

Eine Karriere wie aus dem Bilderbuch

Nachdem Raab sich mit der Produktion von Werbejingles im Jahr 1990 selbstständig machte, kam er dadurch zu seinem ersten Job als Moderator beim Fernsehsender VIVA. Von 1993 bis 1998 moderierte er dort die Sendung Vivasion. Die Kombination aus Unterhaltung und musikalischem Talent faszinierte Zuschauer und Produzenten gleichermaßen. 1999 war es dann soweit, dass Raab mit der heute legendären Sendung TV total begann, die außer in den Sommermonaten mehrmals in der Woche Millionen Fans vor den Bildschirmen begeisterte. Unzählige Prominente nahmen in dieser Zeit Platz auf seinem Sofa – dabei kam ihnen die deutsche mediale Präsenz zugute, sie mussten sich aber auch oft den einen oder anderen Spruch des Gastgebers anhören. Berühmte Beispiele sind die beiden Amerikaner Tom Cruise und Eminem.

Bis zu seinem Karriereende 2015 strahlte ProSieben regelmäßig TV Total aus – und dabei sollte es an Raab-Content im deutschen Fernsehen längst nicht bleiben. Mit den Jahren entwickelten er und sein Team immer mehr Unterhaltungsshows, die es so zuvor nicht gab und Nervenkitzel bei Teilnehmern und Zuschauern garantierten. Die TV Total Wok-WM oder das TV Total Turmspringen sind nur zwei Sendungen, die regelmäßig für Schlagzeilen sorgten. Neben diesen Formaten war aber vor allem eines sehr beliebt: Schlag den Raab. Die 2006 erstmalig ausgestrahlte Sendung überzeugte mit abwechslungsreichen Spielen und dem Mega-Jackpot, den ein Kandidat jeweils mit nach Haus nehmen konnte – sofern er den Raab an diesen Abend in 15 Disziplinen nach Punkten schlug.

Zwischen Ruhm und Missverständnis

Stefan Raab war jedoch nicht bei allen Leuten beliebt. Wie es nun mal so ist, kann nicht jeder etwas mit dem manchmal über die Stränge schlagenden Humor oder der leichten Überheblichkeit etwas anfangen. Doch wofür ihn keiner kritisieren konnte, waren die vielen Facetten, die er seinen Fans bieten konnte. Vor allem bei Schlag den Raab kristallisierte sich in den jeweiligen Spielen heraus, dass Raab ein wahres Multitalent war. Mit benzinbetriebenen Fahrzeugen aller Art konnte er umgehen, im Allgemeinwissen war er nur schwer zu schlagen und sein Ehrgeiz reichte bis ins Unermessliche. Durch diese Show konnte man hinter den Menschen gucken und wahrnehmen, dass der gebürtige Kölner für diese steile Karriere alles gab und für den Erfolg kämpfte.

Ein stilvolles Ende

Nach 25 Jahren im Showgeschäft vor laufender Kamera, kann der objektive Beobachter wahrscheinlich verstehen, dass ein Rückzug der logische Schritt ist. „Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist“ ist da ein passender Spruch, denn Raab hat zu diesem Zeitpunkt alles erreicht und eine unnachahmliche Karriere hingelegt. Als Grund nannte er unter anderem, dass er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Doch ganz verabschiedete er sich bis heute nicht. Noch immer arbeitet Stefan Raab im Hintergrund als Produzent verschiedener Sendungen bei ProSieben mit. Zum Beispiel ist er mitverantwortlich dafür, dass im vergangenen Jahr die Neuauflage von TV Total gestartet wurde – diesmal mit Sebastian Puffpaff als Moderator. Auch wenn wir Raab nun nicht mehr live vor der Kamera sehen, bleiben trotzdem viele Erinnerungen und Aufzeichnungen vorhanden. Zudem fließt sein Spirit weiter auf die Bildschirme der Fernsehzuschauer. Dennoch: Er wird von vielen Menschen im TV vermisst.

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