Was sind normative & deskriptive Argumente?

Definition Normative Argumente

Normative Argumente basieren auf einer Norm. Bei richtet sich die Argumentation danach, wie die Gesellschaft zum Großteil handeln würde. Als Basis für solche Argumente dienen daher Gesetze, Normvorstellung und auch Ideen, die auf der Meinung und der Anerkennung der Gesellschaft basieren und so akzeptiert werden. Dabei handelt es sich um das Erklärung der sinnvollen Handlung, die auf diesen Fakten basiert.

Zu ihnen gehören unter anderem auch die 10 Gebote, die auf der Wertvorstellung der meisten Menschen basieren. Man soll die Ehe nicht brechen, da man sich bei der Heirat die ewige Treue und Unterstützung geschworen hat. Gleichzeitig wird mit diesem Argument eine Wertung abgegeben, denn wenn man sich nicht daran hält, dann ist das nicht in Ordnung.

Definition deskriptive Argumente

Hierbei handelt es sich um beschreibende Argumente, die auf einer Tatsache basieren und nicht zwingend eine Normvorstellung zu Grunde liegen haben. In Folge dessen kann es sich um eine Aussage handeln, die allgemein gültig ist. Zum Beispiel, wenn eine Relation zu Grunde gelegt wird.

Ist etwas kleiner als etwas anderes, dann ist es eine Tatsache, die auch direkt mit realistischen Maßen belegt werden kann. In diesem Falle würde die Größe verglichen. Aber auch bei anderen Argumenten kann man Statistiken oder tatsächliche Erfahrungswerte zu Grunde legen, die nicht zwingend Gesetzmäßigkeiten oder andere Normen betreffen müssen.

Richtig argumentieren

Eine Argumentation kann nur dann sinnvoll werden, wenn bestimmte Aussagen mit einer Mischung aus beiden Argumente belegt werden können. Dabei wird nicht nur die allgemeine Vorstellung beachtet, sondern auch das, was tatsächlich passiert ist und was auch belegt werden kann. Damit wird ein Mittelweg gefunden, der alle Argumentationsrichtungen beachtet.

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