Beispiel Argumentation zum Thema Computerspiele

1. Einleitung

Seit der Entstehung und intensiven Nutzung von Computern und auf ihnen gespielten Spielen ist das Thema „Computerspiele – schädlich oder harmlos?“ ein ständiger und überall gegenwärtiger Konfliktpunkt zwischen Eltern und ihren Kindern. Aber hat die Nutzung von Computern als sogenanntes Spielmedium wirklich einen negativen Einfluss auf die kindliche Entwicklung?

2. Hauptteil

Es gibt viele Argumente, die für oder gegen diese alltägliche Problematik eingesetzt werden können und auf diese Weise viel Diskussionsbedarf bieten. Eine häufig vorgebrachte These betrifft die Theorie, dass Computerspiele auf indirekte Weise eine schlechte Wirkung auf das menschliche Auge haben, da der Computer eine unnatürliche Lichtquelle darstellt, dessen Licht die Sehfähigkeit des Auges auf die Dauer schwächen kann. Heutzutage ist die Nutzung von modernen Medien wie Handys, Tablets oder Computern nicht nur bei der Arbeit im Büro, sondern auch in der Schule üblich. Das Spielen von Computerspielen stellt somit eine weitere Zeitspanne dar, während der das Auge dem besagten Licht ausgeliefert ist.

Dass Computerspiele die Konzentration und im Einzelnen auch das Wissen fördern können, ist ein Punkt der die Theorie unterstützt, dass diese harmlos für Kinder sind. Durch die Nutzung von spielebasierter Computersoftware wird der Person gleichzeitig der Umgang mit Computern näher gebracht und auf diese Weise die Medienkompetenz gestärkt. Ein praktisches Beispiel für die Möglichkeit mit Computerspielen das Allgemeinwissen zu erweitern ist die Tatsache, dass spielerische Lernsoftwaren genutzt werden können. Ebenso werden häufig, gerade bei international populären Onlinespielen die Englischkenntnisse und Anwendungsmöglichkeiten dieser Sprache bei Kindern gestärkt, was wiederum auch zu einer Motivation führen kann, diese Fremdsprache in der Schule weiter und intensiv zu lernen.

Virtuelle Spiele können schwerwiegende, gesundheitliche Schäden verursachen! Jedes Computer- oder Konsolenspiel beinhaltet auf der Verpackung eine Warnung, welche auf die Möglichkeit hinweist, dass es bei der Nutzung dieser Software zu epileptischen Anfällen kommen kann, welche widerum zu starken Hirnschäden führen können! Dieser reale Fakt kann ohne Zweifel als reale und gleichzeitig abschreckende Begründung dieser These ausgelegt werden. Ein Beispiel zur Entstehung solcher Anfälle ist vorwiegend das in vielen Spielen vorhandene „flackernde Licht“, welches auch in Diskotheken aufgrund der Gefahr von Anfällen nur nach bestimmten Richtlinien eingesetzt werden darf.

Die häufig auftretende Behauptung, Computerspiele würden unumgänglich zu einer zeitintensiven Nutzung der Selben führen und somit andere, möglicherweise sinnvollere Freizeitaktivitäten, zu kurz kommen lassen, entspricht nicht der Wahrheit. Die daraus resultierende Gegenthese bestätigt somit eindeutig Beführworter der Vermutung, dass Computerspiele harmlos sind. Das diese zeitintensive Nutzung keine logische Schlussfolgerung darstellt, ist der Tatsache geschuldet das Eltern mehrere simple Möglichkeiten haben diese Zeitspannen einzuschränken, beispielsweisen durch die Festlegung einer maximalen, täglichen Nutzungsdauer. Des Weiteren können solche Beschränkungen im Notfall auch zwanghaft und bindend durch die Ausschaltung des Internets herbeigefürt werden.

Das Computerspiele die Gewaltbereitschaft verstärken durch Verzerrung oder auch Vereinfachung der Realität, ist wohl das mit Abstand tragendste Argument von Menschen, welche die Meinung vertreten Computerspiele wären schädlich. Meist geht mit dieser These die Begründung einher, dass Gewalt, Betrug oder ähnliches innerhalb einer virtuellen Welt, die Hemmschwelle für gleichwertige Aktionen und Taten in der Realität senke. Hierbei kann man sich besonders auf konkrete Beispiele von Amokläufern oder Verbrechern beziehen, die häufig in Kontakt mit sogenannten „Shootern“ oder anderen Spielen standen, in denen Gewalt zu tragen kommt.

3. Schluss

Computerspiele – eine harmlose Freizeitbeschäftigung oder doch schädlich?! Die Diskussion über dieses Thema hat eindeutig dargelegt, das Computerspiele eine solche schädliche Wirkung haben können. Es geht aus den vorgebrachten Argumenten zweifelsfrei hervor, das Computerspiele negative Auswirkungen auf die Gesundheit, die Entwicklung und den Bezug zur Gewalt haben können!

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.
Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de
Geschäftsführer der Immocado UG (haftungsbeschränkt)

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