Die perfekte Rezension schreiben – Aufbau, Beispiel & Tipps

Wir erklären Dir hier auf dieser Seite, wie der Aufbau einer guten und gelungenen Rezension auszuschauen hat. Über alle möglichen Dinge werden heutzutage Rezensionen geschrieben. Zum Beispiel gibt es Filmrezensionen und Buchrezensionen. Zu jedem beliebigen Thema lässt sich eine schreiben. Wir zeigen Dir wie Dir Aufbau gelingt und was Du dafür tun musst, um eine gute zu schreiben.

Worauf ist dabei zu achten?

Zunächst einmal sagen Dir was man überhaupt darunter versteht. Sie ist eine objektiv begründete Beurteilung oder Kritik eines bestimmten Werkes. Dabei wird sie nach ganz bestimmten Kriterien geschrieben. Die nachfolgenden Textabschnitte, die wir Dir bereitstellen, werden Dir dabei helfen eine zu schreiben. Bedenke dabei, dass Du mit unserer Erklärung jede Rezension schreiben kannst – es spielt keine Rolle um was für eine Rezension es sich genau handelt. Der Aufbau einer Rezension ist im Prinzip immer der selbe.

Ganz wichtig bei einer Rezension ist, dass Du keine eigene Wertung mit einbaust. Du solltest Deine Aussagen alle belegen können. Dazu gehört selbstverständlich eine These mit Argumenten zur Begründung. Des weiteren musst Du alle Punkte mit entsprechenden Zitaten belegen.
Vielleicht wird es Dir helfen, wenn Du dir vorstellst, dass Du ein bekannter Film- oder Buchkritiker bist.

D.h. unter anderem auch, dass Du auch eine Rezension für einen Roman sachlich und nüchtern schreiben musst. Selbst wenn es sich um einen sehr spannenden Roman handeln würde, darfst Du in Deiner Rezension keine Spannungsbögen oder Emotionen einbauen. Wir haben für Dich kein wirkliches Beispiel vorbereitet. An sich ist das kein Beispiel, denn jede Rezension sollte so geschrieben werden.

So gelingt Dir der Aufbau

Zu einer guten Rezension gehört immer eine Einleitung, ein Hauptteil und ein Schluss.

1. Einleitung:

– Hier musst Du den Titel, das Thema, den Verlag, das Erscheinungsdatum, den Autor und die Literaturepoche benennen
– benenne die wichtigsten Personen der Handlung, drei bis vier Sätze zu diesem Thema genügen
– benenne und beschreibe die wichtigsten Elemente und Konflikte
– benenne die Zielgruppe des Werkes und benenne die Adressaten
– benenne die zentrale Intention des Autors

2. Hauptteil:

2.1 Strukturierung des Inhalts und die Inhaltsangabe:

– hier solltest Du das Werk in Sinnabschnitte einteilen
– Du solltest auch Deine Einteilung begründen
– nun gibst Du den Inhalt jedes Abschnitts an und das ohne jegliche Wertung und ohne Zeilenangaben

2.2 Die Kritik zur inhaltlichen Gestaltung:

– Glaubwürdigkeit der inhaltlichen Gesamthandlung?
– Passt der Inhalt zu der entsprechenden Zeit?
– Findet man im Inhalt etwas, was unauthentisch oder widersprüchlich ist?
– Handlungen der Charaktere glaubwürdig bzw. nachvollziehbar?
– Sind die Personen authentisch?
– Ist die Handlung auch wirklich nachvollziehbar und schlüssig?
– des weiteren solltest Du dir im Falle eines Sachbuchs einbauen, ob die Argumentationsstruktur schlüssig ist
– wird die Zielgruppe auch wirklich angesprochen?
– welche Auffälligkeiten/Neuerungen gibt es?

2.3 Die Kritik zur sprachlichen Gestaltung:

– welche Stilmittel werden vom Autor verwendet?
– ist ihm das gelungen oder nicht? Falls es ihm/ihr nicht gelungen ist, warum ist es nicht gelungen?
– lässt sich das Werk gut Lesen? Ist es Verständlich? Und wie steht das zum Verhältnis zur sprachlichen Gestaltung?
– wurde eher ein hypotaktischer oder parataktischer Satzbau verwendet?
– ist die sprachliche Gestaltung im Bezug auf die Zielgruppe angemessen oder unangemessen?
– des weiteren musst Du mit einbauen, ob die Sprache und der Inhalt zusammenpassen? Warum passt es gut zusammen? Oder warum passt es denn nicht gut zusammen?
– konnte die Spannung ausreichend über die sprachliche Gestaltung vermittelt werden?

In einem anderen Artikel haben wir eine große Sammlung aller sprachlichen Mittel!

Schluss:

– gehe noch kurz auf die wichtigsten Kernpunkte ein
– hebe nochmal Auffällig und Besonderheiten hervor
– anschließend solltest Du deinen eigenen Gesamteindruck vom Werk zur Sprache bringen. Du solltest Deinen Gesamteindruck auch begründen. Deinen Gesamteindruck solltest Du in fünf bis sieben Sätze niederschreiben.
– als letztes solltest Du ein Fazit verfassen. Dabei solltest Du unter anderem darauf eingehen, für wen das Werk am ehesten geeignet ist. Auch solltest Du benennen für wen das Werk nicht geeignet ist.

Wir hoffen wir konnten Dir mit unserem „Beispiel“ weiterhelfen.

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