Bei einem Vergleich hat man anders als bei einer Interpretation nun zwei Texte vor sich. Bevor man anfängt zu schreiben, sollte man beide Texte sorgfältig lesen, am besten nach der 5-Schritt-Lesemethode. Anschließend ist es sinnvoll, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Stichpunkten zusammenzufassen. Danach sollte man darüber nachdenken, wie die einzelnen Aspekte in einem Fließtext miteinander verknüpft werden können.
Ein Vergleich besteht aus 3 Teilen.



Die Einleitung des Vergleichs

In der Einleitung solltet ihr den Inhalt der beiden Texte kurz wiedergeben und den Namen der beiden Autoren sowie die Titel der beiden Werke nennen. Auch die Erscheinungsdaten der beiden Werke solltet ihr hier erwähnen.

Der Hauptteil

Im Hauptteil werden nicht nur die inhaltlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede miteinander verknüpft, auch auf den sprachlichen Aspekt solltet ihr achten. Um den Übergang zwischen den Gemeinsamkeiten und Unterschieden leichter zu gestalten, könnt ihr unter Anderem folgende Formulierungen wählen:

  • Hingegen
  • Nichtsdestotrotz
  • Wohingegen
  • Dennoch

Der Schluss

Im Schluss solltet ihr ein Fazit ziehen: Sind die Texte ähnlich oder doch komplett unterschiedlich? Wichtig ist hier, dass ihr keine schwammigen Äußerungen verwendet. Auch eine eigene Meinung sollte im Schluss des Vergleiches vorkommen.



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