Was ist ein Spannteppich? – Aufklärung

Als Spannteppich bezeichnet man einen textilen Bodenbelag auch Auslegware oder Teppich genannt. Dieser Bodenbelag wird weitestgehend vollflächig in einem Zimmer oder Raum verlegt.

Unterschiede bei Spannteppichen gibt es in dem Material, der Struktur und am wichtigsten in der Beschaffenheit der Rückseite.

Die Struktur von einem Spannteppich besteht aus mehreren Schichten:

  • – Der Trägerschicht
  • – Der Nutzschicht

Die Nutzschicht ist die obere Schicht des Teppichs und besteht aus natürlichen oder synthetischen Fasern. In manchen Fällen wird noch eine zusätzliche Mittelschicht mit Klebmasse eingearbeitet, um Nutzschicht und Trägerschicht miteinander zu verbinden. Diese Mittelschicht verbindet die Fasern mit dem Trägergewebe.

Ein Spannteppich kann generell aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden, wie:

  • – Pflanzlichen-Fasermaterial (Baumwolle, Jute, Kokos…)
  • – tierischen- material ( Wolle oder Seide)
  • – Chemisch-cellulosischen Fasermaterial (Viskose und Zellwolle)
  • – synthetischer Kunstfaser (Polyamid, Polyester, Polyacryl und Polypropylen)

Qualität von Spannteppichen

Einige Kriterien zur Beurteilung der Qualität von Spannteppichen sind:

  • – Gewicht
  • – Material
  • – Nutzschichtdicke

Zusätzlich gibt es dann noch andere Aspekte, auf die man achten sollte:

  • – Ist der Teppich geeignet für Fußboden Heizungen
  • – wie ist die Trittschalldämmung
  • – Schmutzabweisend
  • – antistatisch

Beachtet man all diese Punkte, kann man eine realistische Einschätzung der Qualität des Spannteppichs treffen.

Denn all diese Eigenschaften zusammengefasst ergeben die Anforderungen bestimmter Sigeln der EN-Norm. Genormte Teppiche, die mit einem Sigel ausgezeichnet sind, besitzen eine geprüfte Qualität.

Herstellung eines Spannteppichs

Zur Herstellung von Spannteppichen werden unterschiedlichste Herstellungsmethoden verwendet.

Üblicherweise werden die Teppiche entweder hergestellt durch:

  • – Kleben
  • – Wirken
  • – Weben
  • – oder Tufting

Am hochwertigsten ist die gewebte Variante, am günstigsten und damit auch am meisten produziert werden die Teppiche im Tufting-Verfahren. Beim Tufting wird das Nähgarn mit nebeneinanderstehenden Nadeln über das gesamte Trägermaterial eingearbeitet.

Das Verlegen von Spannteppich

Durch die Art des Verlegens hat der Teppichboden auch seinen Namen bekommen, da Teppich früher meist verspannt wurde. Mittlerweile kann man ihn auch verkleben oder verkletten.

Der Spannteppich wird an den Wänden üblicherweise durch einen 2-3 cm breite Sockelleiste begrenzt. In diese Sockelleiste wird ein Streifen des Materials eingeklebt und so über den ganzen Raumboden befestigt.

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