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Wie funktioniert TV über Glasfaser? – Aufklärung

  • by Anatoli Bauer

Definition von Glasfaserkabel

Ein Kabel aus Glasfaser ist nichts anderes als ein Lichtwellenleiter, der aus sehr vielen dünnen Fasern besteht, die wiederum zu einem Glasfaserkabel “gebündelt” werden. Dieses Kabel ist sodann in der Lage, Daten über sehr große Entfernungen hinweg ohne nennenswerte Verluste in Lichtgeschwindigkeit zu übertragen.

Was bedeutet Glasfaser-TV?

In diesem Fall bedeutet dies, dass die Signale, die sie zum TV gucken benötigen, via Glasfaser zu Ihnen ins Haus geschickt werden. Diese Methode der Datenübertragung ist aktuell am modernsten und verfügt mindestens über die gleiche Bandbreite wie die, die Sie bereits über herkömmliche Weise beispielsweise über eine Satellitenschüssel kennen.

Die zurzeit zu empfangenden Kanäle über Glasfaser liegen etwa bei 140, die, falls gewünscht auch in HD Ton und in HD Bildqualität ausgewählt beziehungsweise bei Ihrem Anbieter gebucht werden können. Einige der Vorteile von Glasfaserleitungen sind, dass die Datenübertragung verlustfrei erfolgt und aktuell rund bis zu 1000 MBit/s erreicht werden. Ebenso entstehen keine Störungen, wie sie beispielsweise bei Satellitenschüsseln entstehen können, falls es draußen stürmt, schneit oder in Strömen regnet. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, über die Glasfaserleitung mit Ihrem Computer ins Internet zu gehen, Ihre “Smarthome” Haustechnik von unterwegs zu steuern und vieles mehr. Mit Glasfasertechnik sind Sie somit sehr gut für die Zukunft gerüstet, um alle Einsatzmöglichkeiten problemlos nutzen zu können, die Sie eventuell zukünftig noch planen werden.

Wie genau funktioniert Glasfaser-TV?

Die heutige Glasfasertechnologie überträgt die Daten erst einmal über Satelliten. Nachdem der Anbieter über seine Antennen die Daten empfangen hat, müssen diese dann erst einmal aufbereitet werden. Dies bedeutet, dass die Daten als solche mit entsprechend technischer Hilfe in Licht umgewandelt und durch die mit Kunststoff ummantelten Glasfaserkabel sodann bis zum Verteiler und im Anschluss daran bis zu Ihnen ins Haus übertragen werden. Da normale Standardleitungen kein Licht transportieren können, ist es somit erforderlich, dass diese durch die Glasfaserkabel ausgetauscht werden. Sobald die Signale bei Ihnen am Haus angekommen sind, müssen diese jedoch wieder in “elektrische” Signale umgewandelt werden.

Diese “Umwandelung” geschieht mithilfe von entsprechender Technik wie ein Netzabschlussgerät und Router, die zuvor bei Ihnen an den von Ihnen bevorzugten Stellen im Haus oder Wohnung installiert wurde. Die Installation erfolgt für gewöhnlich ohne sonderliche Grabungsarbeiten bis zu Haus. Moderne Techniken helfen dabei, die Leitungsrohre vom Verteiler bis zum Haus zu legen, ohne den Garten oder die Zufahrt dafür “Aufreißen” zu müssen. Lediglich in sehr seltenen Fällen muss gegraben werden, sollten beispielsweise viele Bäume und deren Wurzeln den Zugang unterirdisch erschweren.

Einsatzbereiche der Glasfaserleitungen

Leitungen aus Glasfaser werden nicht nur für den TV-Empfang eingesetzt. Glasfaserkabel werden ebenso für das Internet verwendet, welches Ihnen eine sehr schnelle Datenübertragung bietet. Ebenso ist es problemlos möglich, dass viele Personen zur gleichen Zeit mehrere unterschiedliche “Dinge” tun, wie zum Beispiel Fernsehen, Streaming von Serien, Aktivitäten mit dem Computer und so weiter. All dies wird die Leistung in Bezug auf Datengeschwindigkeit nicht im Geringsten beeinflussen.

Zusammenfassung

Glasfaserkabel sind Lichtwellenleiter, die aus vielen keinen Fasern zu einem Glasfaserkabel gebündelt werden. Dieses Kabel besitzt sodann die Fähigkeit, Daten in Lichtgeschwindigkeit von A nach B zu transportieren. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung ist verlustfrei und beträgt aktuell rund bis zu 1000 MBit/s. Neben der Möglichkeit, Glasfaserkabel am TV anzuschließen, besteht ebenso die Möglichkeit, dass Sie Ihr Internetzugang darüber betreiben. Aufgrund der schnellen und verlustfreien Datenübertragung ist es mehreren Personen gleichzeitig möglich, große Datenmengen zu verarbeiten, die beispielsweise durch Streaming über TV und Computer entstehen.

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