Uni-24.de » Fremdsprachen Lernmaterial » Mediation auf Französisch schreiben – Anleitung & Tipps

Mediation auf Französisch schreiben – Anleitung & Tipps

  • by Anatoli Bauer

Sei es in der Schule als einfache Aufgabe oder im Alltag mit Menschen, die unterschiedliche Sprachen sprechen. Es ist wichtig, sich mit dem Thema Mediation einmal auseinandergesetzt zu haben. Hier liegt der Fokus darauf, eine Mediation im schulischen Rahmen zu verfassen, allerdings können viele der angesprochenen Dinge auch in einem Gespräch angewendet werden. Auch Leser, die nicht mehr die Schulbank drücken, sollten also weiterlesen.

Mediation – Das was und warum

Bevor sich damit auseinandergesetzt werden kann, wie man eine Mediation schreibt, sollte geklärt werden, was eigentlich eine Mediation ist. Unter einer Mediation versteht man die Sprachmittlung. Also die Vermittlung von Gesprochenem an jemanden, der die Sprache nicht versteht. Dies hat den einfachen Grund, zu üben, Sprache vermitteln zu können, ohne Gesprochenes direkt wiederzugeben. Es geht darum, den Inhalt wiederzugeben und zeugt von einer Sprachkompetenz. Es wird erkannt, was essentiell wichtige Teile einer Aussage sind und diese werden umformuliert, um wiedergegeben zu werden. Dabei wird darauf geachtet, überflüssig erscheinende Details auszulassen und so nur die wichtigen Dinge zu übernehmen. Gleichzeitig muss aber auch darauf geachtet werden, Details, die aus kulturellen oder sozialen Gründen vielleicht nicht bekannt sind, näher zu beleuchten und zu erklären.

Warum nicht einfach direkt übersetzen?

Beim Übersetzen handelt es sich um eine möglichst punktuelle Wiedergabe des Textes. Es geht darum, alle Informationen wiederzugeben und nichts auszusparen oder umzuformulieren. Wer direkt übersetzen möchte, muss genau auf die richtige Wortwahl achten und immer im Auge behalten, dass Doppeldeutigkeiten von Wörtern nicht missinterpretiert werden.

Sprachmittlung dagegen hat besonders die Kommunikation im Auge. Es geht darum, dem Gegenüber deutlich einen Text zu vermitteln. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Sprachmittlung. Der Ausgangstext kann etwas Geschriebenes oder Gehörtes sein, dementsprechend kommt es auch auf Lese- und Hörverstehen an. Aber auch die Sprachvermittlung kann mündlich wie auch schriftlich passieren. Auch der Adressat spielt eine wichtige Rolle bei der Sprachmittlung. Mit einem Lehrer wird anders gesprochen als mit der Mutter. Die Art, wie die Sprache vermittelt wird, muss darauf angepasst werden. Aber auch die Ansprache ist in diesem Fall wichtig. Gerade, weil im Deutschen zum Beispiel ein Unterschied zwischen “Du” und “Sie” herrscht. Abhängig von dem Adressaten muss auch darauf geachtet werden, wie viel des Ursprungstexts vermittelt wird und ob es reicht, nur einen Teil sie übermitteln oder lieber alles übermittelt werden muss.

Sprachmittlung auf Französisch – Wie?

Grundsätzlich gilt, eine Sprachmittlung folgt keinen konkreten Regeln. Dementsprechend ist es egal, von welcher Sprache auf welche Sprache man übersetzt, solange man sich an die grundlegenden grammatischen Strukturen hält. Allerdings gibt es auf Französisch Formulierungen, die bei der Sprachmittlung helfen können.

Wer die Verwendung eines Begriffs beschreiben möchte, kann dies mit pour und dem Infinitiv. Um einen Begriff näher zu erklären, kann ein Vergleich mit etwas Ähnlichem gemacht werden, das Gegenteil genannt werden oder ein Beispiel als Erklärung benutzt werden. Außerdem können einzelne Begriffe durchheizen Relativsatz näher erklärt werden. Wer diese Möglichkeiten, unbekannte Vokabeln zu umgehen, im Hinterkopf behält, sollte weniger Probleme mit der Sprachmittlung haben.

Wer versucht strukturiert an die Sprachmittlung heranzugehen, hat eigentlich schon gewonnen. Am wichtigsten ist es, sich nicht durcheinander bringen zu lassen und ganz ohne übermäßigen Stress alles zu übersetzen und die für den Adressaten wichtigen Kerninformationen zu übersetzen.

Hat dir der Beitrag gefallen?