
- „Will you be my Valentine?“ bedeutet: „Willst du mein Valentinsschatz sein?“
- Ein Valentine ist die Person, der man am Valentinstag (14. Februar) seine Zuneigung zeigt – meist die oder der Liebste.
- Die Frage ist eine liebevolle Bitte, oft auf Karten oder bei einer kleinen Überraschung. Unter Freunden kann sie auch einfach freundschaftlich gemeint sein.
- Typische Antworten: „Yes, I’d love to!“ oder freundlich ablehnend „That’s really sweet, but …“.
Rund um den 14. Februar steht der Satz auf Karten, Tassen und Luftballons. Er ist kurz, aber er steckt voller Kultur: Ein „Valentine“ ist im Englischen nicht nur ein Feiertag, sondern auch eine Person. Hier lernst du, was genau gemeint ist, wie der Satz grammatisch funktioniert und wie du antworten kannst.
Wörtliche und sinngemäße Übersetzung
| Englisch | Wörtlich | Sinngemäß |
|---|---|---|
| Will you | Willst du / Wirst du | Möchtest du …? |
| be | sein | sein |
| my Valentine? | mein Valentin? | mein Valentinsschatz / mein Schatz zum Valentinstag? |
Im Deutschen gibt es kein genaues Gegenstück zu „a Valentine“ als Person. Man übersetzt deshalb frei: „Willst du mein Valentinsschatz sein?“ oder einfach „Willst du am Valentinstag mein Schatz sein?“. Das Wort valentine (klein geschrieben) bezeichnet übrigens auch die Valentinskarte selbst: „I got three valentines!“ – „Ich habe drei Valentinskarten bekommen!“
Grammatik: Warum „will“?
„Will“ kennst du als Zeichen für das will-future. In Fragen mit „you“ drückt „will“ aber oft eine höfliche Bitte oder Einladung aus – genau wie in „Will you marry me?“ („Willst du mich heiraten?“) oder „Will you help me?“. Es geht also nicht um eine Vorhersage, sondern um den Wunsch, dass der andere zustimmt.
Woher kommt der Brauch?
Der Name geht auf den heiligen Valentin zurück, einen christlichen Märtyrer aus dem 3. Jahrhundert. Über sein Leben weiß man historisch wenig; vermutlich wurden sogar zwei Personen namens Valentin (in Rom und in Terni) zu einer Legende verschmolzen. Die Verbindung mit Liebe ist erst viel später entstanden – vor allem im englischsprachigen Raum.
- Um 1380 schrieb der englische Dichter Geoffrey Chaucer, dass sich die Vögel am Valentinstag ihre Partner wählen. Das ist eine der frühesten bekannten Verbindungen zwischen dem Tag und der Liebe.
- 1477 nannte die Engländerin Margery Brews ihren Verlobten in einem Brief „my right well-beloved Valentine“ – einer der ältesten erhaltenen englischen Valentinsbriefe.
- Um 1600 singt Ophelia in Shakespeares „Hamlet“: „Tomorrow is Saint Valentine’s day, / All in the morning betime, / And I a maid at your window, / To be your Valentine.“ Schon hier ist „Valentine“ eine Person.
- Im 19. Jahrhundert wurden gedruckte Valentinskarten in Großbritannien und den USA zum Massenprodukt.
- Nach 1945 brachten vor allem amerikanische Soldaten den Brauch nach Westdeutschland; Blumenhändler machten ihn in den 1950er-Jahren bekannt.
So benutzt man den Satz
Unter Freundinnen: „You’re my best friend – will you be my Valentine this year?“ (freundschaftlich gemeint)
Als Überraschung: Ein Kärtchen mit „Will you be my Valentine?“ und zwei Kästchen „yes / no“.
Passende Antworten
| Antwort | Bedeutung | Wirkung |
|---|---|---|
| Yes, I’d love to! | Ja, sehr gern! | herzlich, eindeutig |
| Of course! I thought you’d never ask. | Natürlich! Ich dachte schon, du fragst nie. | verspielt |
| Only if you’re mine too! | Nur, wenn du auch meiner/meine bist! | romantisch, neckisch |
| That’s really sweet, but I’d rather stay friends. | Das ist echt lieb, aber ich möchte lieber befreundet bleiben. | freundliche Absage |
















